Eine Zeitreise zurück in die künstlerische Aufbruchsstimmung der Wiener Fünfziger- und Sechziger Jahre, als Monsignore Otto Mauer (1907 – 1973) in seiner Galerie St. Stephan jungen Künstlerinnen und Künstlern erste Ausstellungsmöglichkeit bot. Die Galerie wurde zum angesagten Treffpunkt der Wiener Avantgarde und zu einem Ort des Dialogs für alle Kunstinteressierten. 

Mit der legendären Sammlung Otto Mauer verfügt das Dom Museum Wien über einen umfangreichen Bestand der Moderne und der Avantgarde. Darunter sind Werke der frühen Moderne, wie zum Beispiel von Gustav Klimt oder Alfred Kubin, sowie bedeutende Beispiele der österreichischen und internationalen Nachkriegsavantgarde, wie etwa Werke von Maria Lassnig, Arnulf Rainer, Josef Mikl, Joseph Beuys, Kiki Kogelnik, Bruno Gironcoli und Markus Prachensky. Mittelpunkt des neu eingerichteten Otto-Mauer-Bereichs im Museum bildet ein filmisches Porträt von Otto Mauer, das die Otto-Mauer-Preisträgerin Isa Rosenberger gestaltet hat.