Mit einem Glas Wein wird auf den Feierabend angestoßen gefolgt von einem kurzweiligen Rundgang. 

Dass die Seitenwunde Jesu eines von den fünf Wundmalen der Kreuzigung darstellt, ist im christlichen Kontext Gemeinwissen. Wie sehr jedoch gerade diese Wunde bedeutungsmäßig aufgeladen war bzw. ist, ist weniger bekannt. Wie kommt es dazu und zu welchem Zweck? Von ihrer extrem übersteigerten realistischen Darstellung bis zu einer fast beiläufigen Erwähnung auf einer Kreuzigungsdarstellung reicht die Bandbreite der Umsetzung der Seitenwunde im Dom Museum Wien.

Der Rundgang führt auch durch die Themenausstellung „Zeig mir deine Wunde“, wo der Blick auf die Tatsache gelenkt wird, dass Künstlerinnen und Künstler bis in unsere Zeit an diese tiefe Symbolik anknüpfen, um zu ganz eigenständigen Aussagen zu kommen.