Unvorstellbar aus heutiger Sicht, dass im 14. Jahrhundert ein Drittel der Bevölkerung Europas von der Pest dahingerafft wurde. Und auch in späterer Zeit kam es immer wieder zu neuen Ausbrüchen dieser und anderer Epidemien, denen die Menschen schutzlos ausgeliefert waren. Wie konnten diese mit dem Bewusstsein leben, dass sie jederzeit von einem Pestpfeil des zürnenden Gottvaters getroffen werden konnten? Welche himmlischen Fürsprecher gewannen daraufhin an Bedeutung, um Gottvater milde zu stimmen?

Auf einem Rundgang im Dom Museum Wien begegnen Sie den beliebtesten Schutzheiligen vor Pest und anderem Unheil in künstlerisch außergewöhnlichen Ausführungen, sei es gemalt oder als Schnitzwerk.